Die Suche nach der Quelle des Lebens

Es ist zu lange her, als dass man fähig wäre, sich bewusst zu erinnern – an eine Zeit, in der kein Mensch über die Erde wanderte, kein Tier krabbelte und keine Pflanze wuchs. Es ist nicht mal mit dem genetischen Gedächtnis unbewusst möglich.

Pacaya Vulkan GuatemalaUnd doch gibt es Menschen, die wissen wollen, wie die Erde, unser heutiger Heimatplanet, denn vor so langer Zeit ausgesehen hat, welche „Bedingungen“ herrschten und nicht zuletzt wie sich „das Leben“ hier entwickelt haben könnte. Es ist also eine Suche nach der Quelle des Lebens … vielleicht getrieben von der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Sie suchen nach Antworten zwischen Gesteinsschichten (Fossilien), im Meeresboden (CO2 Konzentration) und sogar in der Materie selbst (Ausrichtung der Elementarmagnete im Magnetit oder auch noch destruktiver: Kollisionen im Teilchenbeschleuniger) …

Was werden Sie finden? Etwa die Antwort auf alle Fragen?

UniversumNun sind andere wiederum der Meinung, man müsse nicht hier auf der Erde bzw. in den kleinsten Teilchen suchen, sondern seinen Blick weit, weit hinaus – ins All – richten. Durch die Beobachtung von evt. durch „dunkle Materie“ verursachten Gravitationslinsen, Messung der kosmischen Hintergrundstrahlung sowie Messung und Berechnung anderer, sehr großer und lange weilender Prozesse im Universum könne man „in der Zeit noch viel weiter zurück schauen“ und „vielleicht das Rätsel der Entstehung von Allem lösen“, heißt es …

Haben denn nun die Astronomen recht?

Ich möchte einmal einen anderen Weg aufzeigen, mit dem „Problem“ umzugehen:

Wir – die Menschen – sind ganz sicher nicht alleinig existent und zugleich „intelligent“ in einem unfassbar großen Weltall mit 100 Mrd. mal 100 Mrd. mal X potentiell bewohnbaren Welten. Dies anzunehmen wäre nicht nur überheblich, sondern zeigte auch, wie unreif man sein kann. Und weil wir im Jahre 2008 (plus/minus) leben, unterstelle ich jetzt einfach den meisten Besuchern dieses Blogs mehr Reife; ich gehe also davon aus, dass die geneigte Leserin/der geneigte Leser sich zumindest einmal ansatzweise diese Frage nach unserer kosmischen, gesellschaftlichen Position gestellt hat.

RochenDiesen Gedanken also vorausgesetzt, könnte man ferner annehmen, andere intelligente Lebewesen haben sich schon seit einiger Zeit dieselben Fragen gestellt, wie wir es immer schon aufgrund dieser fantastischen und doch zugleich gefährlichen Neugier getan haben und vielleicht im Moment mehr als je zuvor tun. Ich glaube, dass diese Wesen – genau wie wir – mehr oder minder an eine Schöpferkraft glauben. Und das schließt definitiv nicht aus, dass sie ein wissenschaftliches Evolutionsmodell entwickelt haben; im Gegenteil: vielleicht haben sie sogar mehrere Modelle entwickelt, die ihre Daseinsberechtigung zusammen mit dem Glauben „an etwas Höheres“ gefunden haben.

Bedienen wir uns doch einfach der Anschauungsweise dieser – nun nicht mehr hypothetischen, sondern theoretischen – Aliens.

An dieser Stelle sollte ich mich kurz verbessern: diesen Begriff „Aliens“, welcher im Englischen nichts anderes als „Fremde“ bedeutet und übrigens auch in amerikanischen Nachrichtensendungen gelegentlich für „Ausländer“ verwendet wird, finde ich in Anbetracht der unglaublichen Kino Propaganda nicht nur viel zu negativ besetzt, sondern auch unangemessen, wenn man berücksichtigt, wie „nahe“ uns diese Wesen stehen könnten und evt. in unserer Vorzeit auch physikalisch nahe waren. Ich verweise dabei auf die vielen Erfahrungsberichte und etlichen Schilderungen von Menschen, die „Kontaktsituationen“ erwähnen bzw. Abbildungen in Höhlenwände geritzt haben etc. Statt „Aliens“ könnte man also neutraler den Begriff „Extraterrestials“ (Ausserirdische) benutzen.

Altes Ufo?Die theoretischen Ausserirdischen hatten also mehr Zeit, nachzudenken. Und – aufgrund einer längeren Geschichte – auch die technische Möglichkeit, sehr weite Strecken im All zurückzulegen und dabei Erfahrungen zu sammeln. Natürlich konnten Sie auch Erfahrungen mit „hausgemachten“ und natürlichen Katastrophen auf ihrer Heimatwelt sammeln. Ich stelle mir vor, dass dabei die spirituelle Entwicklung der Ausserirdischen weiter vorangeschritten ist, als die heutige spirituelle Entwicklung der Menschen auf der Erde ist.

Mit zunehmender spiritueller Entwicklung lernt das Individuum sich selbst „von weiter weg“ zu betrachten und abstraktere Gedanken zu formen, als z.B. für die unmittelbare Nahrungversorgung und das Beschützen der Nachkommen vor direkten Gefahren relevant ist. Betrachten wir uns also einfach auch mal „von weiter weg“ … schauen also nicht in die Materie hinein und auch nicht auf den Rand des Universums, sondern versuchen das Ganze aufeinmal zu erfassen.

Leben auf der ErdeDas wird nicht einfach in unserer hektischen und lauten Welt. Versucht es am besten mit geschlossenen Augen und ausgestöpselten Kopfhörern zwecks Ausschaltung ablenkender optischer und akustischer Eindrücke der unmittelbaren Umgebung. Idealerweise auch noch in körpertemperiertem Salzwasser „schwebend“ … vielleicht ist das eine Art der Meditation, die selbst bei kühlen Logikern funktioniert.

So. Viel Spaß dabei ;-)

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